Leo.MV: Lernausgangslagenuntersuchung online in Mecklenburg-Vorpommern

Bei LEO.MV handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Instituts für Qualitätsentwicklung im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau.

Ziel des Projektes ist es, ein Instrument zur Verbesserung der Feststellung der Lernausgangslagen nach dem Übergang von der vierten in die fünfte Jahrgangsstufe zu entwickeln, in Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren und diesen Prozess zu evaluieren. Das Instrument ist dabei ausschließlich für die Arbeit der Lehrkräfte in den Schulen gedacht und dient keinen anderen Zwecken, als einen lerngruppenbezogenen Überblick in den grundlegenden Fähigkeiten in Mathematik, Deutsch und Englisch zu diesem Zeitpunkt zu schaffen.
Der Test ist auf die unterrichtspraktischen Bedürfnisse der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet und orientiert sich eng an den in den Rahmenplänen für das jeweilige Fach festgelegten Kompetenzen und Inhalte. Es wird auf die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) rekurriert.

Die Umsetzung erfolgt ausschließlich als Onlinetest, bei dem keinerlei Korrekturaufwand für die Lehrkräfte entsteht. Die Weiterarbeit mit den Ergebnissen wird durch didaktisches Material sowie die Bereitstellung zusätzlicher Aufgaben für den Unterricht, differenziert nach Forderung starker Schüler*innen und Förderung schwacher Schüler*innen unterstützt. Aktuell befindet sich das Instrument in den Fächern Mathematik und Deutsch in der Pilotphase in Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und es liegen erste Rückmeldungen aus Evaluationsbefragungen der teilnehmenden Lehrkräfte vor.

Die Befunde zeigen eine positive Einstellung beteiligter Lehrkräfte und geben Grund zu der Hoffnung, dass das Instrument einen positiven Beitrag zur gezielten und an den Bedürfnissen der Lerner*innen ausgerichteten Unterrichtsentwicklung leisten kann.